Hypnoseausbildung

Ausbildung zum

 

Übersicht über die Ausbildungsgänge

 

1. Übersicht für lösungsorientierte Entspannungsverfahren

Die Ausbildung befähigt zur Leitung verschiedener Entspannungsverfahren z.B. in Vereinen an Volkshochschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen.

 

Ausbildungsinhalte

Im Zentrum der Ausbildung steht das Erlangen der Fähigkeit, als Übungsleiter selbständig in Einzel- und Gruppenarbeit die verschiedensten Entspannungsverfahren - Autogenes Training, Progressive Relaxation, Meditative Entspannung, Mentales Training usw. - durchzuführen.

 

Im Rahmen des Autogenen Trainings lernt der angehende Übungsleiter die von J.H.Schulz formulierten Grundübungen. die Methodik und Didaktik ihrer Vermittlung in unterschiedlichen Teilnehmergruppen  sowie ökonomische Umsetzung des Erlernten.

 

Das Ausbildungskonzept beinhaltet darüber hinaus Methoden zur psychischen Begleitung von Menschen im vortherapeutischen Raum.

 

Beim Klienten (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) mit deutlicher Verhaltensauffälligkeit im seelisch-körperlichen Bereich kann der Entspannungspädagoge(in) sowohl die Motivation zu einer psychotherapeutischen Behandlung stärken als auch die Konsultation qualifizierter Fachkräfte vermitteln.

 

Dank seiner Ausbildung weiß der Übungsleiter(in) um die Grenzen seiner Möglichkeiten.

 

Ausbildungsziel ist, dass das erworbene Wissen in der Praxis umgesetzt werden kann, dass der Ausgebildete aufgrund seiner Ausbildungserfahrung eine lebendige Unterrichtsgestaltung präsentieren kann.

 

Der Ausbildungsgang beinhaltet

 

2 Wochenendseminare auf der Basis

 

1 Wochenende

 


 

2. Ausbildung Therapeut(in) für lösungsorientierte Hypnose

 

Was ist Hypnose?

Klicken Sie bitte zu diesem Thema auf  DIAGNOSE/THERAPIE und dann auf HYPNOSETHERAPIE. Hier erhalten Sie eine ausführliche Information.

 

Therapie in Hypnose

 

Suggestive Verfahren

Ungeachtet der weitreichenden therapeutischen Möglichkeiten, die sich aus Verständnis des Hypnosebewusstseins ergeben, wird unter Therapie in Hypnose vielfach immer noch ein reines Suggestivverfahren verstanden.

 

Solche Therapeuten verlassen sich auf die in Hypnose erhöhtee Suggestibilität des Patienten und gehen die jeweiligen Krankheitssymptome mit gezielten Suggestionen gewissermaßen frontal an.

 

Bei akuten Zuständen kann die Suggestivhypnose durchaus indiziert sein und ist meist auch recht wirkungsvoll, ebenso bei manchen verhaltens-therapeutischen Strategien, bei der Rehabiliotation nach Unfällen oder schweren Erkrankungen sowie zur Unterstützung anderer Therapieverfahren.

 

Eine in den letzten Jahren zurecht immer beliebter erdende Anwendung ist z.B. der Einsatz beim Zahnarzt

Alle wichtigen Bereiche der suggestiven Techniken in Hypnose sind auch Teil des Aubildungsganges "Therapie in Hypnose"

 

Die tiefenpsychologische, lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose (LAH)

 

Sie führt "rückwärts" durch die Lebensgeschichte, die meist in frühesten Kindheit beginnende Entstehungsgeschichte seelischer und psycho-somatischer Krankheitsbilder aufzudecken und aufzuarbeiten.

 

Dabei wird nicht symptomorientiert vorgegangen, sondern vorwiegend auf die Entwicklung der gesunden, individuellen Persönlichkeit geachtet.

 

In dem Maße wie dies gelingt, werden die Symptome "überflüssig". Die analytische Arbeit orientiert sich dabei an dem ursprünglich von Freud und seinen Schülern konzipierten, inzwischen aber durch die HITT (nach Werner J. Meinhold) wesentlich weiterentwickelten Phasenmodell der seelischen Entwicklung. In Hypnose ist es möglich, auch längst vergessene bzw. verdrängte Fehlprägungen und Traumen wieder bewusst werden zu lassen.

 

Defizite der seelischen Entwicklung lassen sich mit den besonderen Methoden der HITT auffüllen, ohne dass dabei die Lebensgeschichte "verändert" wird.

 

Die ursprünglichen Wesensanteile und die hinter ihnen stehenden Kräfte werden bewusst erkannt und für ihre eigentliche Bestimmung befreit.

 

 Die besondere Effizienz dieses Therapieverfahrens beruht nicht zuletzt darauf, dass die frühe Kindheit nach heutigem Wissensstand weitgehend im Bewusstseinszustand der Hypnose verläuft (biologisch verständlich, weil im Bewusstseinszustand der Hypnose die Lern- und Merkfähigkeit des Kindes wesentlich erhöht ist), so dass es analytisch-therapeutisch oft darum geht, die frühkindlichen hypnotischen Suggestionen auf der gleichen Gehirnebenen "aufzulösen", in der sie seinerzeit eingeprägt wurden, was über eine rationale Therapie, die sich auf das Bewusstsein der linken Großhirnhemisphäre beschränkt, nicht geleistet werden kann.

 

Die LAH orientiert sich an den von Werner J.Menhold formulierten "Zehn Prinzipien der hypnointegrativen tiefenpsychologischen Therapie", die unter anderem "heilungsorientiert" sind, wobei unter Heilung im ursprünglichen Wortsinn (heil = ganz) mehr als Gesund (gesund von "sinnt = stark) verstanden wird. Wesentliches Anliegen der HITT ist es daher, sowohl das "eigentliche Wesen des betroffenen Menschen in seiner Gesamtheit erfahrbar und ausdrucksfähiger zu machen, als auch seine verdrängten Anteile auf gesunde Weise zu integrieren, um seine Selbstwerdung, seine Ganzwerdung, also seine Heilung im eigentlichen Sinne des Wortes zu fördern".

 

Kern der Therapie ist die Erfahrung der "bedingungslosen Akzeptanz", die der Therapeut vermittelt, bis sie beim Patienten selbst genügend stabilisiert ist, so dass sie es ihm erlaubt, auf die "Ersatzsicherheit durch eine symbiotische Zwangsfixierung auf bestimmte ideelle oder konkrete Werte oder Personen" zu verzichten.

 

Der Patient wird damit auch frei, seine eigene einmalige Individualität anzunehmen und weiterzuentwickeln.

 

Eine überragende Bedeutung in diesem Prozess kommt dem Hypnosebewusstsein zu, weil es eine besondere direkte therapeutische Kommunikation ermöglicht.

 

Die "Fokalanalyse in Hypnose" (FAH)

Bei isolierten seelischen oder psychosomatischen Störungen (bei ansonsten guter Lebensbewältigung) z.B. bei Phobien oder nur wenige Jahre zurückliegenden traumatischen Erlebnisse oder auch bei verbreiteten Suchtverhaltensweisen, wie dem Rauchen, genügt oft auch eine FAH, die etwa 2 - 20 Sitzungen beansprucht.

 

Hier steht ein vom Patienten bestimmter Fokus (Brennpunkt) im Zentrum der Therapie. Zeigt sich bei der tiefenpsychologischen Arbeit, dass doch wichtige Verbindungen zu lebensgeschichtlich relevanten Phasen oder Ereignissen bestehen, kann die Therapie auf eine LAH umgestellt werden.

 

Die imaginativen Verfahren in Hypnose

Bei imaginativen Verfahren in Hypnose wird statt mit der realen Lebensgeschichte überwiegend mit Bildern gearbeitet.

 

Diese sind in der Regel leichter zugänglich, als emotionale stark belastete Erlebnisse, die durch Widerstände und Verdrängungen "abgeschirmt" und oft in das Unterbewusste verschoben sind.

 

Meist werden - wie z.B. bei der Katathymimaginativen Psychotherapie (KIP) - in einer leichten Hypnose Standartmotive suggeriert, die das Unbewusste des Patienten symbolisch erkennt und gemäß der individuellen Lebenssituation tagtraumartig variiert.

 

Daraus können diagnostische Rückschlüsse gezogen werden, und oft genügt eine entsprechende Veränderung der Vorstellungsmotive während der Sitzung, um auch die wirkliche Lebensebene symbolisch entsprechend zu beeinflussen.

 

Insbesondere bei Kinder und Jugendlichen werden diese Verfahren gern eingesetzt, da die oft blockierte Phantasie dieser Patienten wieder zum Fließen bringen und vor allem Kinder Freude an den Sitzungen haben.

 

Die dabei erzählten "Geschichten" können auch vom Patienten selbst in der Hypnose in ihren Bezug zu seiner realen Lebenssituation erkannt werden, ebenso kann der Patient selbst seine Lösungswege finden.

 

Auf diese Weise kann ein starkes Gewicht des Therapeuten vermieden werden, was aus tiefenpsychologischer Sicht - wie bei anderer Gelegenheit ausgeführt - von großer Bedeutung ist.

 

Die Vermittlung der Grundlagen der imaginativen Techniken in Hypnose ist Teil des Ausbildungsganges "Therapie in Hypnose".

 


Übersicht über die  Ausbildungsgänge

 

Ausbildung Therapeut(in) für lösungsorientierte Hypnose

Die Ausbildung ist für unterschiedliche Berufsgruppen und Zielsetzungen konzipiert, insbesondere für Heil- und Hilfsberufe, aber auch für die pädagogischen, heilpädagogischen und sozialen Berufsfelder.

 

Darüber hinaus können die Seminare wichtige Impulse für die eigene Persönlichkeitsentfaltung und Wissensvermittlung vermitteln.

 

Alle Ausbildungen können mit einem Zertifikat abgeschlossen werden.

 

Aufgrund seiner Ausbildung ist der "Therapeut(in) für lösungsorientierte Hypnose" in der Lage, seinen Klienten zu helfen, problematische seelische Prozesse in ihrer Psychodynamik zu erkennen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen.

 

Im Rahmen der Ausbildung werden nicht nur fundierte theoretische Grundlagen vermittelt, sondern auch eine praktische Einführung in die Hypnoseverfahren.

 

Gelerntes kann unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden.

 

Der "Therapeut(in) für lösungsorientierte Hypnose" profitiert von seiner Ausbildung sowohl in persönlicher als auch in beruflicher Hinsicht, da seine Fähigkeiten und Möglichkeiten in den Bereichen Kommunikation, Konfliktmanagement und Selbsteffizienz wesentlich erweitert werden.   

 

Der Ausbildungsgang beinhaltet:

2 Wochenendseminare:

(siehe Übungsleiter für lösungsorientierte Entspannungsverfahren)

 

1 Wochenendseminar:

Grundlagen der modernen Heilhypnose, verschiedene Hypnoseverfahren und ihre praktische Anwendung in Theorie und Praxis, Hauptindikationen der Hypnose

   

1 Wochenendseminar:

Autodsuggestive Verfahren in Hypnose / Selbsthypnose in Theorie und Praxis, Imaginationstechniken,  Übende Verfahren in Hypnose (suggestive/autosuggestive und verhaltenstherapeutische Techniken, Rollenspieltechniken)

 

1 Wochenendseminar:

Grundlagen der Tiefenpsychologisch orientierte Analyse in Hypnose, Fokalanalyse in Hypnose, Fallbeispiele

 

Eine Abschlussarbeit: Schriftliche Ausarbeitung einer durchgeführten Lehrprobe und die Dokumentation einer durchgeführten Hypnose (schriftlich oder als Video-Dokumentation)

Tagesseminar Kolloquium

 

Organisatorische Angaben

Eine Ausbildung beginnt bei einer Teilnehmerzahl von vier Personen Die Ausbildungen "Übungsleiter für lösungsorientierte Entspannungsverfahren" und "Therapeut für lösungsorientierte Hypnose" wird durch die REGIO-Gruppe Bodensee/Oberschwaben durchgeführt.

 

Die Seminargebühr für ein Wochenendseminar beträgt Euro 230,00.

 

Ein einmaliger Betrag von Euro 80,00 kommt für Material wie CD und DVD, Übungsanleitung für AT. hinzu

 

Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten, werden die Seminare in keinen Gruppen durchgeführt (4 - 6 Teilnehmer).

 

Damit kann jeder Teilnehmer individuell seinen Anlagen entsprechend gefördert werden.

 

 

 

Gerhard Kerber, Markgrafenstraße 35, 88682 Salem Tel.: 07553-829268 /